Vers zum Ersten: Abrüstungsproblem nach W. Busch
Ganz unverhofft an einem Hügel
Sind sich begegnet Fuchs und Igel.
“Halt!”, rief der Fuchs, “du Bösewicht!
Kennst du des Königs Ordre nicht?
Ist nicht der Friede längst verkündigt
Und weißt du nicht, dass jeder sündigt,
Der immer noch gerüstet geht?
Im Namen Seiner Majestät
Geh her und übergib dein Fell.”
Der Igel sprach: ” Nur nicht so schnell.
Lass dir erst deine Zähne brechen,
Dann wollen wir uns weiter sprechen!”
Und allsogleich macht er sich rund,
Schließt seinen dichten Stachelbund
Und trotzt getrost der ganzen Welt
Bewaffnet, doch als Friedensheld.
(Wilhelm Busch: Bewaffneter Frieden)
Ganz unverhofft an einem Hügel
Sind sich begegnet Fuchs und Igel.
“Halt!”, rief der Fuchs, “du Bösewicht!
Kennst du des Königs Ordre nicht?
Ist nicht der Friede längst verkündigt
Und weißt du nicht, dass jeder sündigt,
Der immer noch gerüstet geht?
Im Namen Seiner Majestät
Geh her und übergib dein Fell.”
Der Igel sprach: ” Nur nicht so schnell.
Lass dir erst deine Zähne brechen,
Dann wollen wir uns weiter sprechen!”
Und allsogleich macht er sich rund,
Schließt seinen dichten Stachelbund
Und trotzt getrost der ganzen Welt
Bewaffnet, doch als Friedensheld.
(Wilhelm Busch: Bewaffneter Frieden)
Themen: Abrüstung, Frieden, Gedicht zum Ersten, Lyrik, Wilhelm Busch thematisch verwandte Beiträge:
Jonathan Ziebula ist Student der Sozialwissenschaften an der KU Eichstätt-Ingolstadt.
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